Dunkel Land

Buchseite und Rezensionen zu 'Dunkel Land' von Roxann Hill
4.2
4.2 von 5 (5 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Dunkel Land"

Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon ihr erster Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:384
Verlag: HarperCollins
EAN:9783959671385

Rezensionen zu "Dunkel Land"

  1. Dunkel Land

    Gut Wuthenow im Havelland ist beeindruckend. Auf dem altehrwürdigen Anwesen in einer idyllischen Gegend hat Verena Hofer, eine Literaturwissenschaftlerin, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Schwester für ihre fünfjährige Nichte Amelie sorgt und deshalb ihren Job verloren hat, eine dreimonatige Beschäftigung angenommen. In dieser Zeit soll sie sich „als Aufpasserin“ um Carl, den Neffen der Hausherrin kümmern. Verena ist mehr als verwundert, als sie „den jungen Herrn“ kennenlernt. Vor ihr steht nämlich kein Kind oder Jugendlicher, sondern vielmehr ein gut aussehender Mann, der auf den ersten Blick wie ein „arroganter, reicher Schnösel“ und auf seltsame Art distanziert wirkt.

    Dr. Carl von Wuthenow hat in den Vereinigten Staaten studiert und sich in der Vergangenheit als Profiler einen Namen gemacht. Inzwischen arbeitet er als freier Berater und unterstützt die Ermittlungsbehörden in Deutschland bei der Aufklärung schwieriger Fälle. Allerdings wurde der Kriminalist vor einer Weile angeschossen. Seitdem leidet er unter Störungen seines Kurzzeitgedächtnisses mit sogenannten Absencen, die ihn mit dem Einschlafen alles vergessen lassen, was zuvor geschehen ist. Jeder Tag beginnt ohne das Wissen des vorherigen.

    Carl ist nicht davon begeistert, dass seine Tante ihm Verena an die Seite stellt, um ihn „intellektuell“ zu fördern. Auch Verena ist damit nicht einverstanden. Da sie letztlich nicht auf den Verdienst verzichten kann, schließlich müssen sie und Amelie von irgendetwas leben, erklärt sie sich bereit, Carl bei seiner Tätigkeit zu unterstützen. Gerade jetzt werden Carls Wissen und Kenntnisse bei einem Mord an einem jungen Stricher in Berlin gebraucht.

    Aus Verenas anfänglicher Skepsis und leichtem Widerwillen wird bald aufrichtiges Interesse, nicht nur am zu lösenden Fall, sondern auch an Carl.

    Roxann Hill lässt in ihrem Kriminalroman „Dunkel Land“ – bis auf den Einstieg – ihre Protagonistin Verena Hofer als Ich-Erzählerin zu Wort kommen. Deshalb ist das Geschehen vor allem von ihrem Eindrücken geprägt, wodurch es möglich wird, die Entwicklung zu verfolgen, die junge Frau in ihr völlig unbekannten, komplexen und teilweise unangenehmen und belastenden Situationen durchläuft.

    Insgesamt steht in eine eher ruhige Krimihandlung im Mittelpunkt. Sie bietet gleichwohl Abwechslung durch einige wohlgesetzte Spannungselemente und nimmt dann zum Ende hin an Dynamik zu. Erfreulicherweise hat die Autorin die Ermittlungsbehörden mit Staatsanwältin Wolf und Hauptkommissar Kaczmarek als angenehme Personen besetzt, die an einer Mitarbeit wirklich interessiert sind. Das ist auch dringend nötig, weil weitere Tote gefunden werden und der Verdacht sich erhärtet, dass ein Serienmörder unterwegs ist. Folglich steht die Frage im Raum, ob es eine Verbindung zu alten Fällen gibt.

    Verena und Carl bilden ein bizarres Duo, das zunächst überhaupt nicht gut miteinander harmoniert, unterscheiden sich ihre Leben und Ansichten doch massiv. Während Verena von Anfang an sympathisch ist, hat die Autorin mit Carl einen Charakter geschaffen, der zu Beginn unnahbar auftritt. Er ist aber keinesfalls immer so selbstsicher und allwissend wie es den Anschein hat. Ganz im Gegenteil – der täglich Kampf um die Erinnerung, die Carl nur mittels seiner Notizen wiedererlangt, fordern höchste Sorgfalt und Konzentration. Das macht ihn menschlicher.

    Im Verlauf der Handlung, die wenige Tage umfasst, erfolgt nach der bisherigen Distanz eine Annäherung, die sich mit Freude liest. Immer mehr ergänzen und unterstützen sich die beiden. Mit der Zeit kann sich Verena in den Fall hineinfinden, entwickelt eigenen Ehrgeiz, überwindet selbst gesetzte Hürden, wird wagemutiger und hartnäckiger und beginnt daneben die Anwesenheit von Carl zu genießen. Dass zudem die Gefühle zwischen den Protagonisten an Intensität zunehmen, ist offensichtlich, bleibt aber dezent und maßvoll und lässt sich nur an wenigen Gesten und Worten und Gedanken ausmachen.

    So hält sich Roxann Hill das Ende offen, und damit ist eine erneute Begegnung mit Verena und Carl durchaus möglich und erwünscht.

    4,5 Sterne

  1. Unterhaltsam und spannend

    Manchmal liest man den Klappentext und weiß direkt, wie das Buch ausgehen wird.

    Ehrlich, ich war mir so sicher, wie sich die Dinge hier entwickeln würden – hätte unser Krimi-Lesekreis das Buch nicht für den Monat ausgewählt, hätte ich womöglich nicht danach gegriffen. Mir schwante da was von übereilter Liebesgeschichte und dem ein oder anderen Klischee...

    Tja.

    Manchmal liest man den Klappentext und liegt einfach komplett daneben.

    Das Buch hat mich auf jeden Fall damit überrascht, dass es viel origineller und interessanter konstruiert ist, als ich erwartet hätte. Was hier wirklich großartig funktioniert, ist die Zusammenarbeit der beiden sehr gegensätzlichen Protagonisten:

    Kriminalist Carl von Wuthenow leidet an einer besonders perfiden Art von Amnesie, was bedeutet, dass er immer wieder alles vergisst, was in den letzten Monaten passiert ist, und das macht seine Arbeit nicht unbedingt leichter (obwohl er sich ausgeklügelter Bewältigungsstrategien bedient). Literaturwissenschaftlerin Verena Hofer hingegen war der Meinung, ihr Sommerjob würde darin bestehen, einen 12-jährigen Jungen zu fördern, und mit Mord und Totschlag hat sie keinerlei Erfahrung und auch nicht unbedingt das Bedürfnis, das zu ändern.

    Auch vom Wesen her erscheinen sie zunächst wie Feuer und Wasser: während Carl nicht immer der umgänglichste aller Menschen ist, ist Verena sehr einfühlsam und hat viel natürliches Taktgefühl. Intelligent sind sie allerdings beide mehr als genug, und so stellen sie bald fest, dass ihre Zusammenarbeit erstaunlich gut funktioniert, auch wenn die ein oder andere Situation für Verena ein echter Schock ist.

    So ganz ohne zarte Gefühle läuft es nicht ab, aber erfreulicherweise gab es nicht die befürchtete kitschige Liebesgeschichte!

    Die ein oder andere unerwartete Wendung sorgt zunehmend für Spannung, und der Fall stellt sich als mehr und mehr komplex heraus. Die Spuren führen in verschiedenste Richtungen: geht es um die Ausbeutung junger Migranten auf dem Straßenstrich, um Mord aus rassistischen Motiven, oder treibt gar ein Serienmörder sein Unwesen? Viele Spuren führen ins Nichts oder verweisen auf Täter, die es unmöglich gewesen sein können.

    In meinen Augen hält sich die Spannung durchweg auf einem hohen Level und es hat lange gedauert, bis ich die richtige Person verdächtigt habe. (Ehrlich gesagt noch nicht einmal deswegen, weil es so offensichtlich gewesen wäre, sondern gerade deswegen, weil ich dazu neige, genau die Person zu verdächtigen, mit der der Autor meines Erachtens den größten Erklärungsnotstand hat.)

    Nicht alles fand ich hundertprozentig logisch und schlüssig, angefangen mit Carls Amnesie. Immer, wenn er einschläft, vergisst er alles, was seit der Kopfverletzung, die die Amnesie ausgelöst hat, passiert ist. Für mich klingt diese absolute Übereinstimmung zwischen Schlaf und Amnesie etwas konstruiert. Bei einer Störung des episodischen Gedächtnisses handelt es sich oft um eine retrograde Amnesie (man vergisst Dinge VOR dem traumatischen Ereignis) oder eine antegrade Amnesie (man vergisst Dinge NACH dem traumatischen Ereignis), aber bei letzterem ist es meines Wissens eigentlich nicht an den Schlaf gekoppelt, sondern Betroffenen können sich Dinge oft nur für wenige Minuten merken.

    Aber ich bin ja (zugegeben) keine Neurologin!

    Manchmal ging es mir ein bisschen schnell, wie mühelos sich Verena in ihre neue Karriere einarbeitet. Klar, bei der ersten Autopsie wird ihr schon ein bisschen schlecht, aber sie steckt das meiste wirklich gut weg und teilt in gefährlichen Situationen auch schon mal aus.

    Der Schreibstil ist leicht, locker und liest sich unterhaltsam, mit einer Prise Humor.

    Fazit:
    Ein Kriminaler mit gravierender Amnesie, eine Literaturwissenschaftlerin, die sich eigentlich nur als Sommerjob um ihn kümmern soll... Natürlich endet es damit, dass beide zusammen als ungewöhnliches Team in einem Mordfall ermitteln, der es in sich hat, und das ist wirklich mal eine spannende Grundsituation.

    Die Kombination hat mir sehr gut gefallen, ich würde gerne mehr Krimis mit den beiden lesen!

  1. 5
    10. Dez 2017 

    Tolles Ermittlerduo

    Als Verena Hofer den Job als Nachhilfelehrerin in Wuthenow annimmt, geht sie von völlig falschen Voraussetzungen aus. Sie möchte die Sommermonate finanziell gut überbrücken, um danach an einer Hochschule erneut durchzustarten. Diesen abrupten Wechsel in ihrem Leben nimmt sie auf sich, da sie sich plötzlich um ihre Nichte Amelie kümmern muss, deren Mutter kürzlich tödlich verunglückt ist. Als sie in Wuthenow ankommt, rechnet sie nicht damit einem Erwachsenen dem sie Nachhilfe geben soll, gegenüberzustehen. Dr. Carl von Wuthenow wurde bei einem Einsatz der Polizei, er ist Profiler, kürzlich angeschossen und hat seitdem extreme Schwierigkeiten mit seinem Kurzzeitgedächtnis.

    Verena steht dieser neuen Situation skeptisch gegenüber und kann sich nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Lediglich der finanzielle Aufschlag und die wunderbaren Bedingungen für Amelie lassen ihren Entschluss zur sofortigen Abreise wanken.

    Und es kommt dann auch noch relativ schnell anders, als sie sich gedacht hätte. Die Polizei in Berlin bittet um Unterstützung in einem mysteriösen Mordfall. Da Verena für den gesamten Tag für Carl engagiert wurde, befinden Sie sich plötzlich mitten in einer polizeilichen Ermittlung.

    Ein neues Ermittlungsteam, das durch einen merkwürdigen Zufall zusammenfindet, was für eine tolle Idee von Roxann Hill. Wieder ist es ihr gelungen mich zu überraschen. Schon die Fälle von Anne und Paul waren außergewöhnlich und sind unbedingt lesenswert. Umso mehr bin ich jetzt von Verena und Carl begeistert. Dadurch, dass beide ihre Ecken und Kanten haben, ist das Zusammenfinden als Team sehr viel komplizierter. Auch das macht das Buch so bemerkenswert. Auch wenn die Autorin offengelassen hat, ob es weitere Fälle geben wird, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich denke, hier ist auf jeden Fall noch viel Potential für weitere spannende Fälle.

    Von mir gibt es auf jeden Fall verdiente fünf Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung an alle.

  1. Jeden Tag auf Anfang

    Verena, eine Nürnberger Literaturdozentin, nimmt ein verlockendes Jobangebot an. Sie soll den Neffen einer reichen Industriellen bei der Reha nach einem Unfall unterstützen. Nach dem Tod ihrer Schwester ist sie Adoptivmutter der kleinen Waise und das üppige Gehalt und die Möglichkeit der Kinderbetreuung vor Ort, lassen sie alle Bedingungen des Vertrags akzeptieren. Sehr erstaunt ist sie dann aber, als sich der Neffe als 37 jähriger gutaussehender, arroganter Mann entpuppt, der sich seine Reha etwas anders vorstellt. Als ausgebildeter Profiler hat er nach einer Schussverletzung sein Kurzzeitgedächtnis verloren und sieht in Verena eher eine Assistentin seiner kriminalistischen Arbeit. Da sie den Job dringend braucht, lässt sie sich darauf ein und wird schneller als ihr lieb ist, in eine gefährliche Ermittlung verwickelt..
    Mir hat der Roman gut gefallen, ich habe ihn in einem Zug durchgelesen, konnte mich wirklich kaum losreißen. Es ist diese Mischung aus erzählendem Krimi und einem sehr ungleichen Ermittlerpaar, bei denen es recht bald funkt, die mich so gut unterhalten hat. Obwohl die Ermittlungen um einen Serienmörder im Strichermilieu angesiedelt sind, würde ich das Buch eher als spannende Unterhaltung verorten und nicht so sehr als harten Krimi, wie die Covergestaltung und der Titel vermuten ließen. Leser, die das erwarten, werden sicher etwas enttäuscht werden.
    Sehr gut hat mir die Beschreibung des Havellands gefallen und als Leitmotiv wird die Ribbeck Ballade von Fontane gewählt, die Verena Carl von Wuthenow nahebringen kann, auch wenn er sie jeden Tag wieder von neuem auswendig lernen muss. Aus dieser Einschränkung durch die Schussverletzung ergeben sich auch im weiteren Verlauf der Handlung immer wieder spannende oder sogar komische Episoden. Aus der schöngeistigen Verena wird in kurzer Zeit eine zugreifende Ermittlerin, eine Entwicklung, die sie selbst erschreckt, denn diese Welt war ihr immer fremd. Hier vielleicht mein einziger kleiner Kritikpunkt: mir war das etwas zu schnell.
    Trotz des überschaubaren Personenkreises bleibt die Spannung lang erhalten, auch wenn sich schon bald die Verdachtsmomente häufen und ich als geübte Krimileserin schon nach der Hälfte auf der richtigen Spur war. Besonders gern habe ich die Schlagabtäusche zwischen Verena und Carl gelesen, die Andeutung einer Liebesgeschichte schreit geradezu nach einer Fortsetzung und das offene Ende lässt mich auch darauf hoffen.
    Ein zweiter Band wird jedenfalls ganz oben auf meiner Wunsch- und Leseliste landen.

  1. 3
    16. Nov 2017 

    Die Nanny

    In Verenas Leben hat sich alles verändert nachdem ihre kleine Nichte Amelie ihre Familie verloren hat. Zwar hat Verena Hofer dadurch ihre Sicherheit eingebüßt, aber nicht kann das Miteinander mit dem kleinen Mädchen aufwiegen. Aus dieser Lage heraus nimmt Verena die Stelle als Nanny des Neffen einer reichen Frau aus Wuthenow in der Nähe von Berlin an. Jedenfalls meint Verena, dass sie als Nanny tätig sein wird. Ihr Erstaunen ist dann nicht ganz gering, als sie bemerkt, dass es sich bei dem zu Betreuenden um einen erwachsenen Mann handelt, der wegen seiner gesundheitlichen Probleme ihre Hilfe braucht. Eigentlich will Verena auf dem Absatz kehrt machen, schließlich aber bleibt sie doch erstmal auf dem Gut.

    Verträge sollte man doch genau durchlesen bevor man unterschreibt. Hört man diese Warnung nicht immer wieder? Nun Verena wird nicht die Einzige sein, die jemals auf ihre eigene vorgefassten Eindrücke hereingefallen ist. Ihr Schäfchen Carl von Wuthenow st ein studierter Berater der Polizei, der durch einen Dienstunfall, bei dem er eine Kopfverletzung erlitten hat, Schwierigkeiten mit seinem Kurzzeitgedächtnis hat. Das hält ihn aber nicht davon ab sich mit großer Disziplin den Folgeschäden seiner Verletzung entgegen zu stemmen. Endlich will Carl seine Arbeit wieder aufnehmen und es gibt bereits einen Fall, bei dem die Polizei seine Hilfe in Anspruch nehmen möchte.

    Witzig und auch spannend beginnt dieser Roman. Verena ist auch in ihrer finanziellen Notlage nicht auf den Mund gefallen, wenn sie auf sich mit ihrem neuen Schützling auseinandersetzen muss. Und so ergeben pointierte Wortgefechte, die die Lesefreude steigern. Gleichzeitig fesseln die Ermittlungen, die Verena und Carl nach Berlin führen. Über den Tag ist Carls Handicap kaum zu spüren, nur in vereinzelten Situationen ist ihm anzumerken, dass die Verletzung ihn verändert hat. Sein aufrechter Kampf um mehr Gesundheit und gleichzeitig sein Wille, bei der Arbeit wieder voll da zu sein, lassen ihn ebenso sympathisch wirken wie Verena, die sich ohne zu zögern ihrer kleinen Nichte annimmt. Was allerdings angesichts der kurzen Zeit, die in dem größten Teil der Handlung vergeht, und angesichts Carls Krankheit etwas schwer nachempfindbar wirkt, sind die Gefühle von Carl und Verena. Unter diesen besonderen Umständen würde es sicher länger dauern, bis sich etwas entwickelt. Außerdem erscheint Carls Gedächtnisstörung so ungewöhnlich, dass man sich fragt, ob es sich hier um einen dramaturgischen Kniff handelt. Seine Reaktion darauf ist zwar angemessen und logisch, doch irgendwie fühlt man sich an 50 erste Dates erinnert.

    Dennoch löst ein gutes und liebenswertes Team einen Fall, der den Leser in die Abgründe einer menschlichen Seele schauen lässt.

    3,5 Sterne